Dresden und die morbide Liebe

Sie ist weg: Der eingestürzte Teil der Carolabrücke ist inzwischen nahezu vollständig verschwunden. Am 22. Mai 2025 haben die Bagger die letzten Betonteile abgerissen. In dieser Woche wurde das Abschlussgutachten veröffentlicht. Demzufolge ist Spannungsrisskorrosion im Spannstahl die Einsturzursache. Demnach hätten sich bereits beim Verbauen des Spannstahls vor 50 Jahren winzige Risse gebildet, die sich durch die Belastung der Brücke im Beton stetig vergrößert hätten.

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Tenöre und eine Operette

In Dresden gibt es die Staatsoperette. Ich gehe sehr gerne dorthin. Ich mag diese Art von Theater durchaus. Das Repertoire ist meist schon etwas „älter“ und viele Stücke wie „My Fair Lady“ oder „Frau Luna“ haben die berühmten – fast schon berüchtigten – Melodien, die das Publikum zum Mitklatschen bringen. Die „Operette für zwei schwule Tenöre“ in der Comödie Dresden hat mich dagegen nicht so richtig abgeholt.

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Dresdner und die Semperoper

Vor 40 Jahren, am 13. Februar 1985, wurde die Dresdner Semperoper wiedereröffnet. Eine Ausstellung im Vestibül des ersten Obergeschosses zeichnet die Zeit des Wiederaufbaus nach, von der Demonstration am 1. Mai 1947 bis zur prachtvollen Ausgestaltung der Innenräume, die schon während des Wiederaufbaus des Mauerwerks begann.

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