Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

Bücherwurm • Donnerstag, 26. März 2020

Wenn ich zurzeit in die Badewanne gehe, entdecke ich mit Andrea Wulf Alexander von Humboldt und damit ein gutes Stück Geschichte, dass ich so im Unterricht (zu DDR-Zeiten) leider nicht vermittelt bekommen habe.

Quelle: C. Bertelsmann

Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ ist eine fabelhafte Chimäre aus Sachbuch, spannendem Roman und Reisebericht. Doch weg von der griechischen Mythologie und hin zur Natur. Humboldt hat wie kein Anderer unser Verständnis von ebendieser als Ganzem geprägt. Ein Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist. Wir, die Menschheit, sind davon mitnichten die Krone, sondern nur ein, wenn auch untrennbarer Teil.

Das Buch war für mich die erste naturwissenschaftliche Publikation. Eigentlich erstaunlich. Ich bin ein großer Fan von „Terra X“ und gucke auch andere entsprechende Dokus gern. Doch irgendwie hatte ich an diese Buch-Gattung bisher nicht ran getraut.

Meine Wertung

Alexander von Humboldt war einer derjenigen Menschen, die so außergewöhnlich waren, dass sie die Menschheit und den Verlauf der Geschichte maßgeblich beeinflusst haben. Andrea Wulf setzt ihm mit „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ das passende Denkmal.

Bewertung: 8 von 10.

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