Ich habe gerade eben mit einem lieben Freund telefoniert, mit dem ich morgen Abend ins Theater gehen wollte. Leider musste ich absagen, da mich eine fiese Erkältung erwischt hat. Zunächst haben wir natürlich eine ganze Weile gequatscht, über dies und das geredet und uns über die üblichen Alltagsdinge ausgetauscht. Und wie das eben so ist, wenn man sich verquatscht, fiel mir irgendwann dieses eine Zitat ein und ich dachte: „Da war doch was?“
Mir schoss der Klassiker „Der langen Rede kurzer Sinn“ durch den Kopf. Und genau dieser Spruch fiel auch in unserem Geplänkel, als ich dann doch endlich zum eigentlichen Thema, meiner Absage, kommen musste.
Der langen Rede kurzer Sinn
Dieser Spruch, der auf viele unserer Politiker zutrifft und uns so oft begleitet, stammt aus der deutschen Klassik, genauer gesagt aus Friedrich Schillers Drama „Wallenstein” aus dem Jahr 1799.
Er fällt im Prolog des ersten Teils „Wallensteins Lager”. In einer Szene, in der ein Erzähler dem neugierigen Publikum die Geschichte des Feldherrn Wallenstein erklären möchte, nutzt er diesen Ausdruck, um die umfangreiche Vorgeschichte zusammenzufassen, ohne das Publikum zu langweilen.
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Nach diesem Günther-Jauch-Moment zeigen ausgerechnet die Internetnutzer – genauer gesagt die Bluesky-User – dass es auch in Kurzform geht: nämlich in maximal 300 Zeichen.
Kommentar
_sirrush_ • Montag, 24. November 2025 (via Instagram)
Na dann gute Besserung. Hoffentlich konnte das Ticket weitervermittelt werden.
Und du machst immer sehr schöne Beiträge. Weiter so. Du gibt dir echt jemand Mühe und hast ja auch Talent etwas der Welt mitzuteilen. Machste wirklich gut. (Wollte ich schon länger mal loswerden.)
Quellenangabe
Die Informationen zur Herkunft und Bedeutung des Zitats „Der langen Rede kurzer Sinn“ stammen aus Standardwerken zur Germanistik und Literaturwissenschaft. Das Teaser-Bild wurde von Google Gemini erstellt.

