William Shakespeares Klinggedichte und Liebe, Tod & Schatten in der Welt des Christian Friedel

Was war das gerade auf der Bühne? Ein Schauspiel war es auf jeden Fall nicht.

„Love, Death & Shadows“ vereint Elemente des Figurentheaters, des Maskenspiels und des zeitgenössischen Tanzes auf einer weitgehend abgedunkelten Bühne. In lose miteinander verwobenen Szenen setzt sich die Performance mit den Themen Sterblichkeit, Isolation und den Schattenseiten des Menschseins auseinander. Als roter Faden dienen dabei William Shakespeares Sonette, deren Motive von Sehnsucht und Verfall szenisch wie musikalisch aufgegriffen werden. Die Inszenierung von Christian Friedel feierte im September 2026 Premiere im Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, entstanden in enger Kooperation zwischen dem Schauspielensemble, den Musikern von Woods of Birnam sowie Gästen aus dem Bereich des Tanzes.

Was war das gerade auf der Bühne?

Schattenfiguren. Licht. Bewegung. Raum. Verwirrung. Gedanken. Sprache. Gollum. Schleier. Menschen. Isolation. Vergänglichkeit. Vergehendes. Schwarz. Tänzer. Routine. Spiel. Unverständnis. Hineininterpretieren. Transformation. Annäherung. Sinnlosigkeit. Clownerien. Nähe. Abstand. Zugangslosigkeit. Faszination. Musik. Krach. Intensität. Junge. Alte. Dame. Kamera. Hirsch. Stoff. Einunddreißig. Elf. Standing Ovations. Roter Vorhang. Sprachlosigkeit. Redebedarf. Erschöpfung.

Ein Schauspiel.