Krieg, Wirtschaft und die Moral

Menschen sterben in der Ukraine. Männer müssen in den Krieg. Kinder und Frauen flüchten. Die deshalb verhängten Strafmaßnahmen gegen den russischen Aggressor haben aber auch immer mehr Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Häufiger wird deshalb gefordert, dass die Sanktionen zurückgefahren werden. Ich frage mal recht polemisch: Die Justiz hat ebenfalls Auswirkungen auf den Staatshaushalt. Wollen wir also Polizei, Gerichte und den Knast nicht auch gleich abschaffen?

1945, 2022 und der Tag der Befreiung

Richard von Weizsäcker nannte als erster Bundespräsident den 8. Mai 1945 einen Tag der Befreiung: „Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Ich bin heutzutage nicht froh, aber ich bin dankbar, wenn ich auf diesen Tag blicke. Doch dieses Jahr mischt sich mit Blick auf Russlands Krieg in Ukraine ein Gefühl unter meine Gedanken, mit dem ich nicht so recht umzugehen weiß.

Putin, Selenskyj und die Sanduhr

Es ist nicht nur ein Feldzug Russlands in der Ukraine, sondern auch ein Krieg zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher wohl nicht sein könnten. Vielleicht ist es sogar auch ein Krieg der Alten (und ihrer Weltansichten) gegen die Jungen, die aufbegehren und die Welt auf ihre Weise gestalten wollen.

Urlaub und der Krieg

Es ist surreal: Ich wache in meinem, vom Sonnenlicht durchflutetem Schlafzimmer langsam auf. Kein Wecker hat mich munter gemacht. Ich konnte ausschlafen. Letzte Erinnerung an die Träume der vergangenen Nacht verlassen mein Kopf. Ich recke mich und genieße den ruhigen Start in meinen ersten Urlaubstag 2022. Doch ein Blick auf mein Smartphone holt mich hart zurück in die Realität. In der Ukraine hat der fünfte Tag des Krieges begonnen.