Gondwanaland und das 360°-Ringbecken

Dienstag, 8. März 2022 (Internationaler Frauentag)

Das Gondwanaland ist beeindruckend. Auf einer Fläche von 16.500 Quadratmetern, also mehr als zwei Fußballfeldern, werden in der Riesentropenhalle vom Zoo Leipzig mehr als einhundert Tierarten sowie 17.000 Pflanzen aus den tropischen Regenwäldern Afrikas, Asiens und Südamerikas gezeigt. Wobei man vielleicht eher von einem botanischen als von einem zoologischen Garten sprechen sollte. Um die Tiere zu sehen, braucht man nämlich viel Glück. Von Fischottern, Meerkatzen oder Fröschen war heute keine Spur zu entdecken.

Bevor man das Südhalbkugelpflanzenreich über die schwingenden Baumwipfelpfade entdeckt, lohnt sich eine Floßfahrt durch den Regenwald, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Eigentlicher Grund für die Fahrt nach Leipzig war aber nicht das Gondwanaland, sondern das komplett sanierte Aquarium im historischen Gründer-Garten. Ich war von diesem zwar nicht enttäuscht. Ich hatte mir hier aber mehr versprochen.

Das 360°-Ringbecken ist schier durch seine Größe beeindruckend. Wenn man aber bedenkt, dass erst seit Anfang Februar 2022 nach umfangreicher Sanierung wieder geöffnet ist, sind die Scheiben teils schon ziemlich zerkratzt und irgendwie fühlt es sich lieblos eingerichtet an (auch wenn mir klar ist, dass es im offenen Meer des Indopazifiks keine Pflanzen gibt). Die kleineren Becken haben es mir da mehr angetan.


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2 Kommentare

    1. Die Leipziger Anlage ist wirklich wunderbar. Viel Platz für die Tiere. Als Besuchender schafft man gar nicht alles an einem Tag. Wir hatten deshalb gestern auch die beiden Schwerpunkte.
      🌴🐟🐟🐟

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