Ernemann und das Erlebnisland Mathematik

Sonntag, 7. November 2021

Heinrich Ernemann investierte am Ende des 19. Jahrhunderts in die damals rasant wachsende Branche der Foto-Kino-Industrie. Eine, bereits seit 1898 bestehende Fabrik an der Schandauer Straße war der Grundstein für einen sich immer mehr erweiternden Gebäudekomplex.

Im sachlichen Stil des Deutschen Werkbundes entwarfen die Dresdner Architekten Emil Högg und Richard Müller dann das Wahrzeichen – den Ernemann-Turm. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser das Logo des VEB Pentacon und Markenzeichen der DDR-Kameraindustrie. Mit der Abwicklung des Unternehmens auf westdeutschen Druck, endete 1990 die industrielle Nutzung des Gebäudes. Dresden übernahm das Baudenkmal und seit 1992 ist es das Zuhause der Technischen Sammlungen. Vom Turm aus, hat man einen schönen Rundblick über das Elbtal.

Unser Ziel war heute die Erlebnisland Mathematik. Was macht man nicht alles als Urgroßcousin und was muss man sich alles von einem Neunjährigen vormachen lassen, weil man es selbst nicht so mit Mathematik hat.

Besonders gut fand ich die Mitarbeiter. Unaufdringlich gingen diese ihrem Bildungsauftrag nach und konnten so manche Erklärungen geben. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit Zahlen, Formeln und Co fast drei Stunden Spaß haben kann.

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