Eine bildgewaltige Geschichte über eine nachdenkliche, aber vorlaute Prinzessin, einen Farmersjungen und einen Jedi-Ritter im Exil

Filmhelden • Freitag, 27. Mai 2022

Aus Anakin Skywalker wurde Darth Vader. Prinzessin Leia Organa lebt auf Alderaan. Sie soll Mitglied des Imperialen Senats werden. Luke Skywalker wächst bei seiner Familie als Feuchtfarmer auf dem Planeten Tatooine auf. In dieser Zeit spielt die neue Star-Wars-Serie „Obi-Wan Kenobi“. Die Geschichte beginnt also zehn Jahre nach den Ereignissen von „Die Rache der Sith“ und spielt einige Jahre vor „Episode IV“.

Heute veröffentlichte Disney+ die ersten zwei Folgen der Staffel, die insgesamt 6 Episoden umfassen soll.

Okay, ich könnte es jetzt natürlich auf den Regenschauer schieben, aber ich hätte die Serie auch bei schönerem Wetter direkt nach dem Aufstehen zum Frühstück geguckt. „Obi-Wan Kenobi“ ist ein schönes Guilty Pleasure für den Brückentag.

Nach einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen Geschehens rund um die Familie Skywalker gab es viele Wiedersehen mit den Charakteren aus dem Star-Wars-Universum. Während ich mit „The Mandalorian“ und besonders bei „Das Buch von Boba Fett“ ein wenig mit den neuen Serien gefremdelt habe, hatte ich heute das volle Star-Wars-Feeling.

„Obi-Wan Kenobi“ schafft es, den guten alten Erzählstil in unsere Zeit zu holen und trotzdem an den prägenden detailreichen Kulissen festhalten zu können. Den wesentlich jüngeren Harry-Potter-Filmen gelingt dies zum Beispiel in letzter Zeit nicht. Da stehlen die (pflanzlich-tierischen) Nebendarsteller den prägenden Charakteren oft die Show. Star Wars gelingt dies.

Ich freue mich nun auf den Juni und meine festen freitäglichen Dates.


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