Sanfte Signale, quälende Interpretationen und die Unschuld erster Liebe

Sonntag, 1. Mai 2022 (Tag der Arbeit)

Verliebt sein ist schön. – In jedem Alter. Und ist es nicht immer ein bisschen wie „ein erstes Mal“? Klar man ist erfahrener. Vielleicht wird auch nicht mehr so viel erwartet. Doch das Interprätieren von Signalen bleibt, wie die Gefühle, die sich daraus entwickeln. Hoffnung, Traurigkeit, Enttäuschung, Angst und natürlich unglaublich viel Glück.

Heartstopper“ ist die Geschichte der Schüler Nick und Charlie, die sich unerwartet anfreunden und ineinander verlieben.

Hier geht es mal nicht um Sex, Drogen oder düstere Abgründe, wie in vielen anderen Netflix-Angeboten. Sondern „schlicht“ um die ersten Schmetterlinge im Bauch. Heartstopper fühlt sich authentisch an, weil es mehr nach meiner Schulzeit klingt als die heute sonst so üblichen Serienstories. Außerdem sind die Darstellenden kein durchgestylter Modelcast. Mal von den Schuluniformen abgesehen, sehen sie so aus, wie die Jugendlichen von der Bushaltestelle.

Die Themen Homophobie, Suche nach sexueller Identität, Eifersucht und Ängste finden in Heartstopper auch ihren Platz. Der Grundton bleibt jedoch leicht und beschwinglich. Als Schmankerl gibts Olivia Colman in einer Nebenrolle zu sehen.

Bewertung: 7.5 von 10.

Heartstopper ist eine Feel-Good-Serie aus dem Vereinigten Königreich. Jeder, der schon mal frisch verliebt war, kann die Story von Nick und Charlie nachvollziehen.



Heartstopper bei Netflix


Bildquelle: Netflix


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