Bildliche Meisterwerke, Szenen voller Plastik und ein Spiel mit dem Soundtrack

Freitag, 2. September 2022

Die Elben sind endlich wieder da! Aber – und dies kann ich spoilerfrei berichten – die erstgeborenen Kinder Eru Illúvatars bleiben definitiv das merkwürdigste Völkchen von Mittelerde.

Mit „Die Ringe der Macht“ erzählt Amazon in den nächsten Wochen die Vorgeschichte vom „Hobbit“ und des „Herrn der Ringe“.

Die heute veröffentlichten Folgen machen Lust auf mehr. Allein die Bilder sind kleine Meisterwerke, mit Ausnahmen. Gerade die Szenen in den elbischen Erinnerungswäldern kommen mit vielen Plastikblumen daher. Der Hochglanz wirkt in diesen Momenten billig.

Manchmal gibt es auch bei den Ringen der Macht ein „Lied von Eis und Feuer“ und zwar immer dann, wenn eine Landkarte erscheint und so der Handlungsort benannt wird. Ein, die Serie sofort erkennbar machendes Soundlogo, wie das ikonische GoT-Intro gibt es nicht, dafür spielt der Ton so richtig mit seinen Möglichkeiten. Meine Anlage konnte heute zeigen, was sie kann, und lieferte mir einen richtig schönen Dolby-Atmos-Sound.

Für ein Fazit ist es natürlich noch zu früh. Das ziehe ich in sieben Wochen und hoffe sehr auf ein positives. Die andere High-End-Serie, die uns gerade von HBO und Sky geboten wird, zieht sich nämlich.


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