Wolf, Lamm, grüne Wiese und der intellektuelle Zugang zum Werk

Kunst+Kultur • Sonnabend, 31. Oktober 2020 (Reformationstag)

Stehe ich vor wirklicher Kunst und scheitere an der Frage, was der Künstler mir sagen will? Oder ist der Schöpfer des Werks gescheitert?

Mit moderner Kunst habe ich so meine Probleme. Sie ist mir in vielen Fällen zu verkopft. Ich kann mich dabei nicht des Eindrucks erwehren, dass Künstler Angst haben, auf dem Alter des elitären Anspruchs geopfert zu werden, wenn sie einfache Formen wählen, um Emotionen und Gefühle festzuhalten. Mit diesen Gedanken laufe ich durch die Sammlungen des Albertinums – staunend und lächelnd.

Staunend, was meinen Augen alles geboten wird. Wie Maler mit einem Spiel aus Farben Stimmungen einfangen können. Wie Bildhauer in tote Werkstoffe Leben einhauchen. Wie Installationen meine Sinne reizen. Lachend, mit welchen, nach Geltung suchenden Titeln so mancher Krempel nach Bewunderung giert.

PS: Die Bilder sind schlicht nach dem Zeitpunkt des Fotografierens geordnet. Die Reihenfolge sagt nichts dazu aus, ob ich staune oder lächele.

Ein Kommentar

Kommentar verfassen